Ermutigung | Gemeinde / Versammlung | Di, 29. September 2026

Ermutigung durch eine Atmosphäre der Liebe: 2. Joh 1 und 3. Joh 1


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(00:00:00) Der Apostel Johannes, er war ein echter Ältester, er schreibt den zweiten Brief, einen schwierigen Brief, einen Brief, wo es wirklich um böse, verkehrte Lehre geht, ihn schreibt er an eine Frau und da sagt er, der Älteste der auserwählten Frau und ihren Kindern. Den dritten Brief schreibt er an Gaius, der war in einer Versammlung, wo es einen Diotrephes gab, einen der Missbrauch betraf, mit geistigem Missbrauch beging an den Gläubigen. Und dem schreibt er, der Älteste, dem geliebten Gaius, den ich liebe in der Wahrheit, wo er eine Atmosphäre schafft, der Liebe, des guten Miteinanders, dass die Gläubigen auch das, was er ihnen zu sagen hatte, wirklich von Herzen gerne angenommen haben. Und das darf uns ermutigen, das darf uns zum Vorbild dienen. Wir sind vermutlich noch nicht so alt, die meisten von uns jedenfalls, wie Johannes das damals war. Er muss Greis gewesen sein, am Ende seines Lebens schrieb er das. Aber sein Leben und auch sein Dienst und auch seine Worte waren geprägt von dieser Liebe, (00:01:04) dieser Liebe, die er selber empfunden hat von dem Herrn Jesus. Er hat fünfmal von sich in dem Evangelium geschrieben, den Jünger, den Jesus liebte. Er war selber Empfänger der Liebe. Und jetzt war er derjenige, der eine solche Liebe auch ausgestrahlt hat. Und das wollen wir uns gegenseitig zurufen. Gerade wenn wir am Ort einen Ältestendienst tun und tun wollen, dann wollen wir solche sein, die wirklich Liebe ausstrahlen, die etwas weitergeben von dieser Liebe, die nicht geprägt sind durch Härte oder durch Schärfe. Natürlich müssen wir ein klares Wort auch im Ältestendienst schon mal sagen. Aber das wird doch eher angenommen von den Geschwistern, wenn es geprägt ist durch Liebe, durch diese Bereitschaft zuzuhören und dem anderen zu dienen, nicht sich über ihn zu stellen, sondern ihm etwas weiterzugeben, was einem selber wichtig ist. So spricht Johannes. So schreibt er diesen zweiten, diesen scharfen Brief, diesen dritten Brief, auch letztlich (00:02:01) scharf, was jedenfalls Diötrefes betrifft, aber wo er eben in dieser wunderbaren Weise eine Atmosphäre schafft, die es das Annehmen seiner Botschaft eben leichter macht. So wollen wir handeln. So wollen wir von ihm lernen, durch den Geist Gottes. Und dadurch können wir zum Segen sein für andere und können den Herrn Jesus Christus ehren.