Es gibt öde Aufgaben, Routinen, schwierige Aufträge. Wenn wir sie von Herzen nicht allein für Menschen, sondern für den Herrn tun, wird sich manches ändern. Zum Guten!
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Manchmal hat man keine Lust mehr zu arbeiten, oder geht es dir auch so?
Dann denk an das, was der Apostel Paulus in Kolosser 3 Vers 23 sagt.
Was irgend ihr tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen.
Wenn du auf Menschen schaust, dann wirst du verzweifeln,
denn nicht nur du hast Probleme, andere auch und deine Vorgesetzten auch.
Nicht nur du bist kompliziert, das sind wir auch, oder nicht?
Sind immer nur die anderen kompliziert, sondern auch unsere Kollegen,
auch unsere Vorgesetzten können sehr kompliziert sein.
Deshalb, was irgend ihr tut, das bezieht sich ja nicht nur auf unsere Arbeit,
das bezieht sich auch auf vielleicht du als Schwester in deiner Tätigkeit zu Hause
mit deinen Kindern, mit deinem komplizierten Ehemann,
mit der schwierigen familiären und auch häuslichen Situation.
Was irgend ihr tut, sagt nicht die tollen Jobs,
sagt auch nicht die elenden Jobs, sondern was irgend ihr tut.
Egal was für eine Tätigkeit, wenn man das von Herzen tut, (00:01:01)
wenn man darin irgendwie sieht, ich möchte das tun, damit Gott verherrlicht wird.
Ich möchte das tun, weil ich dem Herrn von Herzen gehorsam sein möchte.
Ich möchte das tun, weil es doch einen Sinn ergibt, weil es einen Sinn hat.
Selbst wenn es eine immer wiederkehrende Arbeit ist,
selbst wenn ich dafür wenig Geld bekomme,
selbst wenn ich dafür wenig Anerkennung bekomme,
ich möchte das von Herzen tun, weil ich es eben nicht für Menschen tue,
obwohl es für Menschen sein kann, ob das der Ehemann ist,
ob das die Kinder sind, ob das die Eltern sind,
ob das ein menschlicher Arbeitgeber ist, das ist für Menschen.
Aber wenn ich es eben nicht tue, weil ich sie vor Augen habe,
sondern als dem Herrn, wenn ich sage, das tue ich für den Herrn
und wenn es dann auch zum Guten, zum Segen ist für Menschen, umso besser.
Aber wenn du den Herrn vor Augen hast,
wenn du daran denkst, dass er dadurch verherrlicht wird,
dass du treu bist, dass du das nicht mürrisch tust,
dass du das nicht bitter tust, dass du das nicht verbittert tust,
sondern dass du das gerne tust,
dann wird das wirklich zum Segen sein für dich, (00:02:02)
für deine Mitmenschen, denen du ein Zeugnis sein kannst,
gerade wenn sie eine ungläubige Umgebung sind.
Oder du kannst ein Vorbild sein für deine Kinder,
die lernen, dass auch solche Routinetätigkeiten
fröhlich getan werden können.
Zu Hause kannst du ein Lied singen, kannst du ein Lied pfeifen,
kannst du dich mit einem kurzen Gebet
oder auch einem längeren Gebet dabei beschäftigen.
Es gibt so wertvolle Dinge.
Tu es für den Herrn, nicht für Menschen.
Und dann sind die Dinge doch ganz anders gelagert.