Wie wertvoll ist es, dass Gottes Segen nicht von unserer Arbeit abhängig ist, sondern von seiner Gnade. Das aber heißt natürlich keineswegs, dass wir unsere Hände in den Schoß legen sollten.
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In Psalm 127, einem Stufenlied von Salomo, lesen wir das interessante Wort,
wenn der Herr das Haus nicht baut, vergeblich arbeiten daran die Bauleute.
Vers 2, vergeblich ist es für euch, dass ihr früh aufsteht, spät aufbleibt, das Brot der Mühsal esst.
So gibt er seinem Geliebten im Schlaf.
Heißt das nun, dass wir gar nicht arbeiten sollen?
Dass es vergeblich ist, wenn man früh aufsteht, spät ins Bett geht.
Man soll einfach schlafen und dann wird der Herr schon die Hände füllen?
Nein, das ist natürlich nicht gemeint.
Sondern wenn der Herr das Haus nicht baut, dann kann man machen, was man will.
Es bringt nichts.
Das heißt, wir dürfen unsere Arbeit tun, wir sollen unsere Arbeit tun,
aber wir dürfen darauf vertrauen, dass der Herr das segnet.
Und wenn wir das in diesem Sinn tun, wenn ich nicht arbeite, eben um einen Platz für mich zu suchen,
wenn ich nicht arbeite, um selber groß zu werden,
sondern wenn ich arbeite in der bewussten Haltung der Abhängigkeit von dem Herrn,
dass er das Ganze segnen wird, (00:01:02)
dann werde ich auch genau das erleben, dass er diesen Segen schenken möchte.
Und das wünsche ich dir, dass du dieses Bewusstsein hast,
ich tue eine Arbeit und irgendwie kommt nichts dabei rum.
Ich tue eine Arbeit, die wird irgendwie nicht wertgeschätzt.
Ich tue eine Arbeit und da gibt es auch gar nicht wirklich einen Lohn dafür.
Dann darfst du auf den Herrn schauen.
Der Herr gibt das, was wir nicht können.
Das, was wir tun sollen, das übernimmt nicht er.
Wir können nicht das, was er uns delegiert hat, zurückdelegieren an ihn.
Aber wir können das, wozu er uns beauftragt hat,
im Aufblick zu ihm tun, in Verantwortung vor ihm tun und für ihn tun.
Und dann wird er das segnen.
Dann sagt er nicht, dass du große Sprünge machen kannst.
Dann sagt er nicht, dass er deine Schatulle dann füllen wird.
Aber dann sagt er, dass du gesegnet sein wirst, dass du glücklich sein wirst
und dass du im Aufblick zu ihm auch bestehen wirst,
in den vielleicht manchmal herausfordernden Lebensumständen, in denen du dich befindest.
Und genau das wünsche ich dir, dass du dieses Bewusstsein hast.
Wenn du für den Herrn arbeitest, mag es noch so wenig finanziell lohnenswert sein. (00:02:04)
Aber wenn du für ihn tust, wirst du gesegnet sein.
Kannst du glücklich sein, kannst du die Gemeinschaft mit ihm genießen.