Ermutigung | Jesus Christus/Gott, der Vater | Do, 30. April 2026

Ermutigung durch den Blick auf den Herrn: Psalm 121,1.2


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(00:00:00) Es ist eine schöne Ermutigung, auf den Herrn zu sehen. In Psalm 121 lesen wir dieses Stufenlied. Ich erhebe meine Augen zu den Bergen. Woher wird meine Hilfe kommen? Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Wo suchen wir Hilfe? Suchen wir Hilfe bei den Bergen dieser Erde? Suchen wir Hilfe bei den Mächtigen dieser Welt? Suchen wir Hilfe bei denen, die vielleicht auch in unseren Familien, vielleicht sogar in den örtlichen Zusammenkommen, Versammlungen, Gemeinden irgendwie eine feste Rolle spielen, einen festen Platz haben, vielleicht auch eindrucksvoll sind, sogar von dem Herrn benutzt werden? Suchen wir Hilfe bei den Bergen? Laufen wir auf die Berge, um einen Ausblick zu haben? Und tatsächlich, auf den Bergen sieht man schöne Dinge. Kann man ein wunderbares Panorama sehen. Aber ist es das, was uns wirkliche Hilfe gibt? Der Schreiber sagt hier deutlich, meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat, der auch diesen Berg gemacht hat, der über diesem Berg steht. Berge können auch Vulkane werden und zu einer Gefahr werden. (00:01:05) Berge können in sich zusammenbrechen. Berge können Lawinen abfallen lassen. Aber da gibt es einen, der über den Bergen steht. Da gibt es einen, der auch diese Berge gemacht hat. Berge können nämlich wanken. Menschen können nach links oder nach rechts laufen und fallen. Aber da gibt es den einen, der nie fallen wird. Da gibt es den einen, der nie weichen wird. Da gibt es den einen, der immer feststeht, der durch nichts erschüttert werden kann, unseren Herrn, unseren Gott. Und auf ihn wollen wir hoffen. Und das wünsche ich dir, dass du deine Zuversicht, dass du deine Hoffnung nicht setzt auf Menschen oder auf Errungenschaften oder auf Erfahrungen in deinem Leben, sondern dass du deine Hilfe setzt auf den Herrn. Er hat Himmel und Erde gemacht. Er ist derjenige, der wirklich helfen kann, der dauerhaft helfen kann, der immer helfen kann, der feste ist, der unbeweglich in gutem Sinn ist, der immer auf deine Lebenssituationen reagieren kann und reagieren wird, (00:02:03) auf den du dich in jeder Hinsicht verlassen kannst. Such deine Hilfe nicht bei Menschen. Ja, Gott benutzt auch Menschen. Wenn er dir einen Ehepartner gegeben hat, dann ist das eine wunderbare Hilfe. Wenn er dir Kinder gegeben hat und du wirst älter, dann sind das Hilfestellungen, sind das Hilfsmittel, die Gott gibt. Aber wenn wir unser Vertrauen auf unseren Ehepartner, unser Vertrauen auf die Kinder setzen, im Blick auf alles, dann müssen wir sagen, so wie wir selber nicht vertrauenswürdig sind, so wie wir selber heute gut stehen und morgen nicht gut stehen, heute einen klaren Blick haben und morgen nicht, gilt das natürlich im Blick auf jeden Menschen. Nicht, dass wir irgendwie Misstrauen sehen wollen, nicht, dass wir irgendwie Zweifel an unserem Ehepartner haben sollten. Das brauchen wir nicht. Wir dürfen darauf vertrauen, dass er treu ist und dass er uns eine Hilfe ist, dass er uns liebt, unbedingt. Aber letztendlich können wir unser Vertrauen nur auf Gott setzen, der Himmel und Erde, Menschen und Tiere und Pflanzen gemacht hat und der über allem steht, dem alles zu Gebote steht, (00:03:01) der alles in seinen Händen hält, der geben kann, der nehmen kann. Er ist derjenige, der unserer Zuversicht wert ist. Wollen wir das neu lernen? Da gibt es Dinge, die können so fest sein, wie sie mögen. Sie können morgen wanken, aber er nicht. Und wenn wir auf ihn vertrauen, wenn wir zu ihm kommen im Gebet, wenn wir mit ihm sprechen im Gebet, wenn wir seine Worte hören, die er uns in dem Wort Gottes gegeben hat, dann haben wir einen festen Stand, dann dürfen wir sicher sein, dass wir einen guten Weg gehen und dass wir sicher sind in seinen Händen. Lasst uns das neu ins Herz fassen. Das ermutigt, das gibt Sicherheit, das gibt Vertrauen und das macht unsere Herzen glücklich.