Ermutigung | Sünde | Do, 18. Dezember 2025

Ermutigung zu einem Sündenbekenntnis: 1. Johannes 1,9


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(00:00:00) Kennst du das in deinem Leben? Du hast gesündigt und das kennen wir doch alle aus unserem Leben. Nicht immer und zum Glück ist es oft nicht ein sündiger Zustand, der uns beschäftigt, der uns zu schaffen macht, aber Sünde gibt es bei uns allen. Und da ist es so ermutigend, diesen Grundsatz zu lesen, der sich natürlich in erster Linie auf die Bekehrung bezieht, den wir aber auch im Blick auf eine Sünde in unserem Leben beziehen können. 1. Johannes 1 Vers 9, wenn wir unsere Sünden bekennen, und das wollen wir doch. David hat das getan. David hat seine Sündenschuld, als er Hurerei getrieben hat mit Bathsheba, hat er sie bekannt. Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Ja, dieses Sündenbekenntnis schließt natürlich absolut ein, dass man es aufrichtig tut, dass man sich wirklich beugt. Das ist gemeint. Wie sehr man sich beugt, das ist bei uns unterschiedlich und wir können keine Gradzahl messen. Wer hätte sich schon von uns 100% gebeugt? Reicht 98%? Darum geht es nicht. Es geht darum, dass Gott in unser Herzen sieht und sieht, dass wir wirklich gebeugt sind über das, was wir getan haben. (00:01:04) Auch über eine einzelne Sünde ist uns das bewusst, dass der Herr Jesus dafür sterben musste. Aber wenn wir das tun, dann sagt er, dass er uns die Sünden vergibt. Und wenn Gott die Sünden vergibt, dann kommt er nie wieder darauf zurück. Das nimmt er nicht wieder vor Augen. Er lässt das, wie das an einer Stelle heißt, er wirft das hinter seinen Rücken. Das darfst du wissen, dass Gott die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir Menschen mit jemandem zu tun haben, der gesündigt hat, dann haben wir das immer wieder und noch über Jahre manchmal im Gedächtnis. Gott tut das nicht. Er reinigt von aller Ungerechtigkeit. Das ist für ihn beseitigt. Er sieht uns dann in Christus. Das tut er sowieso. Aber dann ist nichts mehr, was vor seinen Augen ist. Wenn wir das wirklich bekannt haben, dann haben wir wieder freie, volle Gemeinschaft, praktische Gemeinschaft mit ihm. Und das möchte ich dir zur Ermutigung sagen. Wenn es dich betrifft, wenn du vielleicht sogar in einen sündigen Zustand gekommen bist, wenn du einmal ausgeschlossen werden musstest, das ist nicht das Ende deines Lebens. Das ist nicht das Ende deines Dienstes. Denk an Petrus, der den Jesus dreimal verleugnet hat. (00:02:03) Das ist es nicht, was uns irgendwie für immer dann beschäftigen muss. Wenn wir das bekennen und der Herr Jesus ist dieser wunderbare Sachwalter, von dem Johannes in Kapitel 2 spricht, dass wir einen Sachwalter bei dem Vater haben, zuerst Johannes 2 Vers 1, Jesus Christus, den Gerechten. Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt. Wir dürfen dieses Bewusstsein haben, dass er Sühnung getan hat und dass derjenige, der die Sünden bekennt, der durch diesen Hirten, durch den Herrn Jesus die Fußwaschung an sich geschehen lässt, dass er wirklich dann auch wissen darf, alle Ungerechtigkeit ist bereinigt, ist hinweggetan. Die sind gereinigt und der Herr Jesus wird wieder neu mit uns anknüpfen. Der Herr Jesus wird dann nicht immer wieder auf diese Dinge zu sprechen kommen, sondern er hat vergeben. Und was er vergeben hat, das ist vergeben. Und dann dürfen wir in diesem Bewusstsein wieder ein glückliches Leben führen. Das muss nicht unser Leben lang uns prägen. Wir selbst brauchen nicht darauf zurückzukommen. Der Herr wird das nicht tun. (00:03:01) Wir dürfen nach vorne schauen. Natürlich, wenn wir das aufrichtig bekannt haben. Aber dann dürfen wir ein gewissermaßen neues Leben führen, ermutigt durch den Herrn Jesus. Das wünsche ich dir und mir von ganzem Herzen.