Paulus und Barnabas waren sehr verschieden, aber sie arbeiteten glücklich zusammen. Ihr Charakter war unterschiedlich, aber ihre Überzeugungen auf Basis von Gottes Wort passten überein. Das machte ihren Dienst harmonisch.
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Es ist schön, wenn Diener miteinander im Gespräch bleiben und zusammen einen Dienst
tun.
Und das ist ermutigend für sie selbst, dass sie nicht allein stehen, aber auch für andere,
dass sie sehen, dass Diener, die ganz unterschiedlich sein mögen in ihrer Art, in ihren Aufträgen,
in dem Charakter ihres Dienstes, dennoch in einer schönen Weise miteinander tätig sind.
So finden wir das bei Paulus und Barnabas.
Das heißt in Apostelgeschichte 15 Vers 2, als aber ein Zwiespalt entstand und ein nicht
geringer Wortwechsel zwischen ihnen und Paulus und Barnabas, ordneten sie an, dass Paulus
und Barnabas und einige andere von ihnen zu den Aposteln und Ältesten nach Jerusalem
hinaufgehen sollten, wegen dieser Streitfrage.
Da ging es um die Frage des Gesetzes inmitten der gläubigen Christen.
Aber was hier so wertvoll ist, dass Paulus und Barnabas in guter Weise harmoniert miteinander
gehandelt haben.
Und das wollen wir uns als Ermutigung auch sagen lassen.
So unterschiedlich wir sind, wir können zusammenarbeiten. (00:01:01)
Natürlich müssen wir die gleichen Prinzipien des Wortes Gottes auf unser Leben, auf unseren
Dienst anwenden.
Es kann nicht sein, dass der eine über die grundsätzlichen Fragen so denkt, der andere
ganz anders und man trotzdem dann irgendwie sagt, ja, aber wir kriegen das schon irgendwie
gemeinsam hin.
Nein, das kann nicht der Fall sein.
Paulus und Barnabas hatten dieselben Prinzipien, hatten dieselben Überzeugungen und doch waren
sie ganz unterschiedlich.
Paulus war ein Mann von wirklichen Grundsätzen.
Er war ein Mann, der grundsätzlich auch als Lehrer, Apostel tätig war.
Barnabas war ein Hirte von Herzen, Paulus war auch ein Hirte, aber Barnabas war eben
dieser Sohn des Trostes.
Er war derjenige, der ein Herz hatte für die Gläubigen, der ein Auge hatte für die
Schwachen, der ein Auge hatte für die Bedürfnisse, der wirklich durch ein Hirtenherz geprägt
war.
Und diese Unterschiedlichkeit hat die beiden überhaupt nicht voneinander abgehalten.
Wir finden leider am Ende des Kapitels, dass sie auf einmal nicht mehr harmonierten und
das ist immer zum Schaden der Herde.
Nein, es ist wohl, wenn wir auch als Brüder am Ort oder darüber hinaus, wirklich so unterschiedlich (00:02:01)
wir sind, das Gemeinwohl suchen, das gemeinsame Suchen, den Dienst miteinander suchen.
Wohlgemerkt, das geht nur auf den gleichen biblischen Prinzipien, aber lasst uns nicht
die Unterschiedlichkeit zum Anlass nehmen, gegeneinander zu handeln, sondern lasst uns
wie Paulus und Barnabas in diesem Miteinander, füreinander, für den Herrn tätig sein.