Die Jünger waren traurig. Ihr Herr war nicht mehr - wie sie dachten. Ja, er war gestorben, aber schon wieder auferstanden. Als Er in ihre Mitte trat, war Er es mit seinen Wundenmalen, der ihnen Frieden und Freude schenkte. Das tut Er auch heute noch, wenn jemand traurig ist oder in Not.
Transkript der Audiodatei
Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00)
Die Jünger hatten den Herrn Jesus, wie sie dachten, verloren, er war am Kreuz von Golgatha
gestorben.
Jetzt war der Herr Jesus auferstanden und er war sogar den ersten schon erschienen, wir lesen
im Markus Evangelium, dass sie zum Teil nicht geglaubt haben.
Und dann sind die Jünger an dem ersten Tag der Woche, die Türen aus Furcht vor den Juden
verschlossen, miteinander versammelt, nicht nur die Elf, sondern da waren auch noch einige
andere dabei.
Und dann lesen wir, Jesus kam und stand in der Mitte und spricht zu ihnen, Friede euch.
Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite, da freuten sich
die Jünger, als sie den Herrn sahen.
Man kann entmutigt sein, wir haben ganz andere Entmutigungen als die Jünger.
Die Jünger waren drei Jahre mit dem Herrn Jesus in seinem Dienst eng verbunden gewesen,
waren jedenfalls den zweiten Teil Tag für Tag mit ihm zusammen gewesen und jetzt war
er nicht mehr.
Und das hatte ihre Seelen erschüttert, natürlich auch ihr eigenes Versagen, wenn wir an Petrus
denken, aber auch an die anderen, die alle, entschuldige mal, abgehauen sind, als
es dann ernst wurde, als der Herr Jesus gefangen genommen wurde, als man ihn verwarf, endgültig (00:01:06)
verwarf, als man ihm unglaublich wehgetan hat, körperlich und seelisch, da sind sie
einfach alle davon gelaufen.
Aber diese Angst können wir menschlich gut verstehen und von uns wäre keiner anders gewesen.
Jetzt waren sie irgendwie immer noch erschüttert und da kommt der Herr Jesus und sie freuen
sich.
Und das wünsche ich dir auch, dass du ermutigt wirst durch den Blick auf den Herrn Jesus und
zwar den Blick auf ihn als den Gestorbenen, denn wir sehen, er zeigte ihnen seine Hände
und seine Seite, das war das Erkennungsmerkmal, dass er es wirklich war, derjenige, der gelitten
hat und der gestorben ist, der in diese furchtbaren Leiden kam, aber nicht mehr in ihnen ist,
das gibt tiefe Freude, tiefen Frieden in das Herz und das wünsche ich dir.
Vielleicht gibt es Erschütterungen in deinem Leben, dass du echte Ermutigung brauchst,
Ermutigung findest du bei dem Herrn Jesus und zwar gerade in dem Blick auf ihn, der
gestorben ist, aber nicht mehr in den Leiden ist, der für dich gelitten hat und schau (00:02:03)
ihn an, er hat nicht nur gelitten in sühnender Weise um die Frage der Sünde zu ordnen, sondern
er hat auch gelitten um dir zur Seite zu stehen, aber jetzt darfst du wissen, er ist nicht
mehr in den Leiden, er ist auferstanden, er ist verherrlicht, er ist zur Rechten Gottes
und dieses Leid ist ein für alle Mal zu Ende, jetzt hat er Zeit für dich und er weiß,
was Leiden bedeutet, vielleicht bist du in schwerem Leid, vielleicht dadurch, dass ein
lieber Angehöriger weggenommen worden ist, vielleicht bist du in Not im Blick auf deine
Familie, vielleicht siehst du Not in der Versammlung Gottes, Leiden und Trauer, die da sind und
dann schau auf den Herrn Jesus, schau auf ihn, der gestorben ist, der viel mehr Leid
als wir durchmachen musste, der in dem Leid, was er erleben musste, weit überragt alles
das, was uns begegnen kann, ich will überhaupt nicht kleinreden, was dir an Leid begegnen
kann, überhaupt nicht, aber hier gibt es einen, der mehr als wir alle zusammen erdulden musste
und der ist nicht mehr in den Leiden, diese Leiden sind zu Ende und damit zeigt er dir (00:03:03)
auch, dass dieses Leid ein Ende haben wird, ich kann dir nicht versprechen heute oder
morgen, aber es wird einmal ein Ende haben und der Herr Jesus ist das lebendige Beispiel
dafür, aber nicht nur das, weil er durch diese Leiden gegangen ist, steht er an deiner
Seite und das gibt echten, tiefen Frieden, das gibt echte, tiefe Freude und das wünsche
ich dir, dass du das durch deinen Blick auf ihn und Blick auf ihn bedeutet ja, dass wir
von ihm lesen in seinem Wort, dass wir uns damit beschäftigen, dass wir das auf uns wirken
lassen und dass wir so mit ihm verbunden sind, so zu ihm beten dürfen, tu das, nutze diese
Möglichkeiten, die der Herr dir gibt und er steht dir zur Verfügung, nicht als ein
Apparat, sondern als ein Lebender, als ein der Lebendige aus den Toten, der jetzt verherrlicht
zur Rechten Gottes ist und der dir Trost gibt, der dir Mut zuspricht, der dich ermutigt,
mögen die Umstände, in denen du bist, noch so herausfordernd, noch so schwierig sein,
der Blick auf ihn, der gibt Freude und tiefen Frieden.