Lots Leben ist für jung und alt eine Warnung! In diesem Podcast nennen wir ein paar Grundsätze, warum es so gefährlich ist, den ersten Schritt zu tun. Fast immer folgen - fast unwillkürlich - weitere Schritte. Und dann?
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Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
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Ich möchte in diesem zweiten Podcast über Lot noch einmal zusammenfassen, was wir an
Einzelheiten aus dem Leben, wie Gottes Wort das beschreibt, empfunden haben, wie wir sehen,
wie Gott beschreibt, was passiert mit einem jungen oder älteren Gläubigen, der den Weg
in diese Welt sucht.
Das Erste, was wir aus Lot lernen, ist, es geht leicht.
Da war ja irgendwie kein Halt, der ihn festgehalten hätte.
Man hat den Eindruck, das ist ja wie geschmiert gelaufen.
Er war doch auf einer so guten Seite bei Abraham, er hatte doch so gute Freunde in
der Familie Abrahams, er hatte ein so gutes Vorbild bei Abraham, das hat ihn nicht abgehalten.
Und dann ist er Schritt für Schritt weitergegangen und man hat den Eindruck, das ging wie von
selbst.
Deshalb möchte ich dir sagen, das geht ganz leicht, auf eine abschüssige Bahn zu kommen.
Du brauchst einfach nur aufzuhören mit der Andacht morgens, du brauchst einfach nur aufzuhören
mit dem Gebet, das geht so schnell.
Und dann denkst du gar nicht mehr daran, ach, eigentlich habe ich ja vorgehabt zu beten, (00:01:02)
eigentlich war das doch eine gute Übung, war das doch eine gute Gewohnheit zu beten,
zu lesen.
Mach ich nicht mehr.
Die Zusammenkünfte kann man so schnell aufgeben und man hat überhaupt kein Interesse mehr
daran, man denkt gar nicht mehr daran, dass man jahrelang vielleicht sonntagmorgens aufgestanden
ist, um zum Brotbrechen, zum Gedächtnismahl zu gehen, sonntagnachmittags oder auch in
einer zweiten Stunde direkt im Anschluss das Wort Gottes zu hören.
Es geht ganz schnell, es geht ganz leicht, du brauchst gar nichts zu tun, du brauchst
keine große Energie aufzuwenden und du bist weg von dem Herrn, du bist weg von den Glaubensgeschwistern,
du bist weg von den Zusammenkünften, du bist mitten in der Welt.
Zweitens, es geht schleichend.
In aller Regel, wenn man ein gewisses Leben mit dem Herrn geführt hat, ist es nicht so,
dass das von heute auf morgen geht, das geht so Schritt für Schritt schleichend.
Bei Lot war das auch so, der hat sich doch nicht vorgestellt, dass er einmal in Sodom
landen würde, ganz gewiss nicht.
Er hat auch irgendwann mitbekommen, dass das Sünder waren, vielleicht hat er das von Anfang
an gewusst und hat sich gesagt, das ist die Grenze für mich. (00:02:01)
Aber wenn man einmal einen Schritt in die Richtung der Welt geht, wenn man einmal auf
beiden Seiten hinkt, wenn man einmal anfängt Kompromisse zu schließen, dann geht das ganz
schleichend, dann geht das von Schritt zu Schritt weiter und es ist eine schleichende
Sache.
Und das führt dann drittens dazu, dass es auch nicht mal mehr von uns bemerkt wird.
Der Lot hat nicht gemerkt, dass er auf einmal die Grenze von Sodom überschritten hat.
Er hat nicht gemerkt, wie es dann in Kapitel 19 Vers 1 heißt, dass er in dem Tor von Sodom
saß, dass er zum Richter, zum Verwaltungsmann, vielleicht Verwaltungschef sogar von Sodom
geworden ist.
Das geht unbemerkt.
Es gibt ja dieses Beispiel vom Frosch, das stimmt nicht, aber es ist doch irgendwie in
der Belehrung sehr nützlich, wo man sagt, wenn ein Frosch in heißes Wasser geworfen
wird, dann springt er raus.
Geht uns genauso.
Aber wenn das Wasser so langsam, aber sicher wärmer wird, dann merkst du nicht, bis der
Frosch platzt.
Und so war das bei Lot, der ist schleichend unbemerkt, das ist unbemerkt weitergegangen (00:03:04)
und auf einmal war er im Tor.
Ja, ganz unbemerkt ist das eben nicht, denn zwischendurch gibt es Warnungen von Gott,
wie er durch Abraham letztlich diese Warnung ausgesprochen hat, als er ihn aus der Gefangenschaft
herausgeholt hat.
Einmal gefangen zu sein, das ist mehr als unangenehm.
Das ging natürlich schnell vorbei.
Und solch eine unangenehme Erfahrung, die will man ganz schnell abschütteln, aber sie
war da.
Gott hat gewarnt, die Hilfe angenommen zu haben, das ist etwas Großartiges, aber wenn man dann
einfach weitermacht, dann hat man die Hilfe letztlich doch nicht angenommen.
Und das erlebe ich immer wieder bei Jungen und Älteren, die in die Welt gehen, dass
sie zwar erstmal zuhören, sie sind einmal noch vielleicht bereit, manche sind auch gar
nicht mehr bereit, aber zuzuhören, sich anzuhören, was jemand zu sagen hat und dann
aber sagen sie, ach ja, es lohnt sich nicht und ich habe einfach keine Lust mehr und da
ist ja auch so viel Heuchelei, leider ist das ja auch so.
So viel Trägheit, so viel Kälte vielleicht auch unter uns Gläubigen, das ist nicht das,
was ich mir vorstelle.
Und dann entschuldigt man sein eigenes Weggehen, dann begründet man das noch einfach nicht (00:04:05)
mit Gottes Wort, sondern mit dem Fehlverhalten von uns, von anderen.
Viertens sehen wir bei Lot, was für weitreichende Folgen das hatte, was er getan hat.
Er ist in Richtung Sodom gegangen und am Ende war er nicht nur in Sodom, hat er alles verloren.
Alles verloren, was er hatte, wir haben gesehen, bis zu seiner eigenen Ehre.
Also sei dir bewusst, was für weitreichende Folgen ein solcher Schritt hat, ein erster
Schritt in die Welt, ein Hinken auf beiden Seiten, ein Quälen, wie wir das gesehen haben
aus 2. Petrus 2, dass bei Lot in seinem Leben vorhanden war.
Fünftens, diese weitreichenden Folgen bestehen nicht nur für uns selbst.
Bei Lot war das, ja er hat in die Welt geheiratet, eine ungläubige Person geheiratet, was für
ein elendes Leben, ein elendiges Leben mit einem Ungläubigen, das kann ein ganz vornehmer
Mensch sein, aber mit dem kann ich ja keine innere Gemeinschaft haben, wenn ich mich wirklich
bekehrt habe, dann gibt es keine innere Gemeinschaft, dann gibt es nur Elend, dann gibt es nur irgendwie, (00:05:06)
dass man keine Freude teilen kann, dass man genau weiß, immer mal wieder ein schlechtes
Gewissen hat, ja dieses schlechte Gewissen kann ich auch zu Tode trampeln, aber es ist
doch kein glückliches Leben, das weiß man doch selbst, aber man merkt es nicht mehr,
aber diese weitreichenden Folgen sind eben nicht nur für mich selbst, sondern wir sehen
hier, dass seine Töchter auch nach Sodom geheiratet haben und du hast vielleicht jüngere
Geschwister oder du hast Freunde, denen du vorgaukelst, was für ein tolles Leben das
doch jetzt ist, endlich frei von dieser Sklaverei, von diesen Zäunen, von diesen Banden, von
dieser Gesetzlichkeit, dabei lehrt uns das Wort in keiner Hinsicht Gesetzlichkeit,
im Gegenteil, anscheinend frei, nein scheinbar frei und in Wirklichkeit total unfrei, total
unglücklich.
Ja, ich kann nicht sagen, dass Christen, die in der Welt leben, immer ein erfolgloses Leben
führen, ein Leben, was nicht irgendwie auch Höhepunkte hat, aber in ihrer Seele geben (00:06:02)
sie das wirklich preis.
Sechstens, ein solches Leben geht weiter, bei Lot finden wir, dass er die ersten Schritte
gegangen ist und dann ging es Schritt für Schritt nach unten, Schritt für Schritt weiter
in dem Verkehrten, Schritt für Schritt weiter in dem Bösen, denn irgendwann, wenn wir die
ersten Schritte in diese Richtung, das mag noch nicht direkt Sünde sein, wird es zu
einer Sünde werden und dann geht es im Bösen weiter und wir haben bei Lot gesehen, was
für eine Unmoral.
Lass dir nicht vorgaukeln, dass es dich glücklich macht, nein siebtens, du wirst nicht glücklich
werden, in der Welt kannst du nicht glücklich werden, wie kann man in dem Bereich, wo Christus
gekreuzigt worden ist, wo man ihn auch heute erneut kreuzigen würde, wie kann man da glücklich
werden, das ist undenkbar, das ist unmöglich.
Wir haben dann achtens gesehen, das raubt jede Energie, jede Energie etwas Gutes zu tun,
jede Energie im Glauben Fortschritte zu machen, jede Energie zu wachsen, es raubt jede Energie
auch mitzukämpfen mit den Gläubigen, du magst dann noch irgendwie eine Gemeinde finden, (00:07:02)
die auch so ein weltliches Leben akzeptiert, wo du sagst, das ist ja nicht so wichtig,
Hauptsache jemand kommt mal hin und wieder in die Gemeinde, aber Glaubensenergie wirst
du da niemals haben, nie im Leben wirst du aktiv mitmachen, sondern du wirst dich in
der Welt wiederfinden.
Wir haben neuntens gesehen, es zerstört jedes Zeugnis, vielleicht hast du vorher deinen
Klassenkameraden und haben wir vorher unseren Arbeitskollegen, unseren Nachbarn noch irgendwas
gesagt, haben Kalender weitergegeben, das können wir einstellen, das ist doch völlig
unglaubwürdig, wir können doch unser Gewissen irgendwie versuchen zu beruhigen, indem wir
sagen, ich verteile auch noch Kalender, ich spreche auch noch über Jesus, aber du weißt
ganz genau, dass das Zeugnis völlig wertlos ist, sie sehen doch dein Leben in der Welt,
sie sehen doch, was du getan hast, sie sehen doch, dass du dich vielleicht mit einer ungläubigen
Person verbunden hast, vielleicht sogar in Sünde mit ihr lebst, das kann doch kein Zeugnis
mehr geben.
Und vergiss nicht zehntens, das kann ins Bodenlose gehen, ich kann dir nicht sagen, dass das
immer ins Bodenlose geht, das ist nicht immer wie bei Lot, dass man dann mit Inzucht, mit
Unmoral, mit furchtbaren Dingen konfrontiert wird, wie das bei Lot der Fall war, aber es (00:08:04)
geht in diese Richtung und es kann ins Bodenlose weitergehen und du kannst es nicht aufhalten,
denn wenn du einmal Nein gesagt hast, dann geht das so weiter und wenn dann die Versuchungen
kommen, dann geht das bis in die Prostitution, bis in ich weiß nicht was, willst du diesen
Weg wirklich gehen?
Ich kann das nicht glauben, ich will das nicht glauben, ich möchte glauben, dass du gefallen
bist, dass du irgendwie nicht aufgepasst hast, aber dass du doch irgendwie einen Weg zurückgehen
möchtest und das wünsche ich dir von ganzem Herzen, dass du diese Kraft, die nicht in
dir ist, die auch nicht in mir ist, aber durch den Herrn bekommst, dass du sie bei ihm erbittest,
dass du wirklich eine Umkehr vornimmst, dass du umkehrst, dass du echt Buße tust über
diesen Weg, das ist nötig bei einem solchen Weg, das ist nicht nur eine Sünde, sondern
das ist ein falscher Weg, wo wir dann auch Buße tun müssen und dass du wieder neu die
Gemeinschaft mit dem Herrn suchst, du willst kein elendes Leben, das weiß ich, du möchtest
ein glückliches Glaubensleben mit dem Herrn führen, ob du jung bist oder alt, aber es (00:09:04)
liegt an dir.
Der Herr hat dir alle Möglichkeiten gegeben, er gibt dein Wort, sein Wort, er gibt dir
das Gebet, er steht an deiner Seite, er hilft dir, es liegt nur an dir, es liegt nur an
uns.
Geh neu mit dem Herrn, das macht glücklich, das allein.