Ehe / Familie / Kinder | Fr, 1. Januar 2010

Eheprobleme

Lesezeit: 2 Min.

Oft ist der Anfang von Konflikten  in der Ehe, dass man nicht mehr gemeinsam die Bibel liest und nicht mehr gemeinsam betet. Man spricht sich nicht mehr aus, bekennt einander die Fehler nicht, es fallen schnell böse Worte zwischen den Eheleuten, usw.

Es ist auch möglich, dass der Mann übersieht, dass die Frau nicht in erster Linie körperliche Bedürfnisse besitzt, jedenfalls nicht in der Art und Weise, wie ein Mann sie oft empfindet. Für die Frau ist zwar die körperliche Nähe wichtig, oftmals aber nicht (allein) das intime Zusammensein mit ihrem Mann. Seelisches Wohlfühlen, Wertschätzung und Zeichen der Liebe gehören für sie dagegen unbedingt dazu. Für die Frau ist es möglich, dass sie die körperlichen Bedürfnisse ihres Mannes übersieht. Zuweilen ist es nötig, dass sich Ehemann und Ehefrau wieder neu klar werden, dass Mann und Frau unterschiedlich sind.

Ein weiterer Punkt ist, dass sich der Mann in seinen Computer, sein Auto oder sonstige Hobbys „verlieben“ kann, während die Bedürfnisse der Ehefrau auf der Strecke bleiben. Umgekehrt kann die Ehefrau die Belange der Kinder über die des Mannes stellen, während der Mann wiederum keine Zeit für Kinder und Ehefrau reserviert.

Natürlich kann es auch zu geistlichen Problemen im Blick auf Glaubensüberzeugungen kommen. Vielleicht ist ein Ehepartner unsicher über den Weg, den Gott mit ihm oder der Ehe oder der Familie gehen möchte. Einer der beiden möchte sich am Ort oder darüber hinaus engagieren, dem anderen ist es zu viel. Vielleicht gibt es Fragen im Blick auf den gemeinsamen Weg der Kinder Gottes. Oder es gibt Schwierigkeiten mit einem Bruder oder einer Schwester im örtlichen Zusammenkommen.

Wichtig ist, dass beide Ehepartner sich eingestehen, wenn es dauerhafte oder regelmäßig Probleme gibt, dass sie alleine nicht klar kommen. Bevor es dann zu einer fortschreitenden, schleichenden Entfremdung kommt, sollten sie sich unbedingt an einen Seelsorger wenden, der ihnen hilft, die Probleme in den Griff zu bekommen. Oftmals geht es ohne externe Hilfe nicht. Es ist besser, sich das einzugestehen, als Monate später vor einem Scherbenhaufen zu stehen.

Gerne stellen wir einen Kontakt zu einem solchen christlichen Seelsorger her. Denn es ist wichtig, nicht einfach einen Psychotherapeuten mit diesem Thema zu betrauen, sondern auf der Grundlage des Wortes Gottes eine Lösung zu schaffen, die den Bedürfnissen beider Ehepartner gerecht wird.

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