Die biblische Sexualethik ist das eine: Sie ist klar, sie gibt uns einen deutlichen Weg vor. Aber wie gehe ich persönlich damit um, wenn ich anders empfinde? Damit beschäftigen wir uns in diesem zweiten Podcast zum Thema.
Transkript der Audiodatei
Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00)
Ich möchte in einem zweiten Teil zu der Sexualethik einige seelsorgerliche Aspekte vorstellen.
Wir müssen dabei zunächst immer festhalten, und das geht gerade für dich, wenn du ein
anderes Empfinden hast, dass Gottes Schöpfungsordnung steht und bleibt.
Ich wiederhole das nochmal, 1.
Mose 1 Vers 27.
Warum wiederhole ich das?
Weil man das nicht häufig genug für sich selbst auch verinnerlichen kann, was Gottes
Gedanken, was Gottes Schöpfungsordnung ist, die sich nicht geändert hat.
Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihnen, Mann und Frau
schuf er sie.
Und er hat dann auch mit Mann und Frau eben die Freude, den Segen der Nachkommenschaft
verbunden.
Also Gottes Schöpfungsordnung steht und das, was Gott uns in der Schöpfungsordnung vorstellt,
wie er den Menschen geschaffen hat, das ist normal, das wollen wir festhalten, das ist
normal.
Und das ist auch wichtig, dass du das für dich festhältst, das ist normal.
Das, was Gott geschaffen hat, wie Gott die Dinge sieht, wie Gott die Dinge haben möchte,
das ist normal.
Das heißt zweitens, wenn ich anders empfinde, dann ist das unnatürlich, dann ist das unnormal (00:01:04)
und nach Römer 1 sogar widernatürlich.
Es ist ganz wichtig, dass du das erkennst und akzeptierst.
Dass du akzeptierst, dass Gottes Schöpfungsordnung richtig ist, dass das biblisch ist, dass das
göttlich ist und dass, wenn du andere Empfindungen hast, das nicht natürlich ist, dass das nicht
normal ist.
In 1. Korinther 11 spricht der Apostel Paulus einmal in einem etwas anderen Kontext, da geht
es aber auch um die Stellung von Frau und Mann in Vers 14 "Lehrt euch nicht auch die
Natur selbst das".
Und das finden wir hier, die Natur lehrt uns, dass Gott den Menschen Mann und Frau geschaffen
hat und dass er deshalb auch die Empfindungen von dem Mann zur Frau und von der Frau zum
Mann geschaffen hat.
Wenn du das anders empfindest, dann ist es wichtig, dass du das erkennst, dass du das
konstatierst, dass du aber klar erkennst, dass, was ich empfinde, ist nicht normal,
das ist nicht natürlich, dann kannst du die richtige Einordnung finden, sich herumzuwinden
und irgendwie zu versuchen, das zu verbremen usw., das hilft dir nicht weiter, das hilft (00:02:04)
dir kein Stück weiter, sondern du brauchst diese biblische Einstellung, das ist normal,
was Gottes Wort sagt und was ich empfinde, eben wenn man das anders empfindet, das ist
unnormal.
Drittens, warum ist das wichtig?
Das ist deshalb wichtig, um richtig mit den eigenen Empfindungen umzugehen, um das richtige
Konzept dafür zu haben, den richtigen Rahmen dafür zu finden.
Wenn ich eben anders bin als der Mainstream, dann ist das an sich okay, dann ist da nichts
einzuwenden.
Wenn ich aber unnatürlich, wenn ich nach Römer 1 widernatürlich empfinde, dann ist
das eben nicht einfach anders, sondern dann ist das unbiblisch, dann ist das unnatürlich
und dann gibt es nur eins, man muss das verurteilen.
Das ist ganz wichtig, dass du dazu kommst, die biblische Beurteilung, den biblischen
Beurteilungsmaßstab auf deine persönliche Situation anzuwenden.
Was verurteilst du?
Du verurteilst dich nicht selbst, du verurteilst dich nicht als Person, du bist ja nicht dadurch
weniger wert, du bist dadurch nicht minderwertig, das ist ja leider oft das Empfinden gerade (00:03:03)
bei Christen in dem homosexuellen Bereich, dass sie sich als minderwertig empfinden,
dass sie vielleicht durch die Erziehung den Eindruck haben, ich schaffe das nicht,
ich bin nicht so wie andere, ich bin nicht so leistungsfähig, also du sollst nicht dich
selbst verurteilen, sondern du sollst das Empfinden, was in dir diese Begierden, dieses
Verlangen, diese Lüste, die sollst du verurteilen und das musst du auch verurteilen, das ist
der einzige Weg, um zu Gottes Sexualethik zurückzufinden und sie auch zu deinen eigenen
Werten zu lassen.
Also, du verurteilst dich nicht selbst, sondern du verurteilst das Empfinden und das Empfinden
als solches, dafür kannst du nichts.
Das ist ganz wichtig, dass du auch das erkennst, das Empfinden als solches ist die Folge der
alten sündigen Natur und die hast du geerbt, die hast du von deinen Eltern, die hast du
von deinem Vater geerbt und der wiederum von seinem Vater und das ist eben seit dem Sündenfall
so, dass Adam der Kopf dafür ist.
Das heißt, für das Empfinden als solches kannst du nichts, aber dabei zu bleiben, das (00:04:05)
ist jetzt deine Verantwortung.
Das heißt, wenn so ein Verlangen hochkommt, dann ist das die Folge der alten, der sündigen
Natur und von bestimmten Faktoren, für die du zum Teil etwas kannst, für die du zum
Teil vielleicht auch gar nichts kannst und deshalb ist es wichtig, dass du erkennst,
das Empfinden selbst, das kommt hoch, dafür kannst du nichts, aber wenn du dabei bleibst,
dann wird es natürlich immer häufiger kommen und dafür kannst du eben dann doch etwas,
dafür hast du Verantwortung.
Du kennst diesen Vergleich, ich weiß nicht, ob das von Martin Luther kommt, du kannst
nichts dafür, wenn ein Vogel auf deinen Kopf springt, aber du kannst wohl etwas dafür,
wenn dieser Vogel auf deinem Kopf ein Nest baut und dafür bist du verantwortlich.
Also das ist mein Punkt hier, der dritte insgesamt und das halte ich für ganz besonders wichtig
für einen Veränderungsprozess, für einen Heilungsprozess und auch für ein biblisches
Leben, denn du kannst ja nicht nach der Schrift die Homosexualität ausleben.
Das wird dir in den Kirchen, in der Gesellschaft sowieso und auch in den Kirchen und leider
zunehmend auch im evangelikalen Bereich wird dir das suggeriert, wird dir das vorgestellt,
ach weißt du, du kannst ja gar nichts dafür, das ist auch gut und das, was damals Paulus (00:05:03)
gesagt hat im Alten Testament ist Gesetz und das war in Korinth, das hat mit uns heute
nichts zu tun, das ist ja alles nur Tempelprostitution gewesen und so weiter, das hat mit der heutigen
freien Entscheidung für Homosexualität nichts zu tun.
Wenn du auf diesen Weg gehst, dann bist du weit weg von der Bibel, das Wort Gottes ist
total anders, das hat eine klare Aussage dazu, das haben wir bei dem vorherigen Podcast gesehen.
Du musst also Gottes Urteil zu deinem eigenen Urteil machen, das ist ja bei der Buße, um
sich zu bekehren schon wichtig, dass ich Gottes Urteil über meine Sünde habe, das
ist aber auch bei dieser Frage der Sexualethik von größter Bedeutung.
Dann kommt der vierte Punkt und das sind jetzt so ein paar praktische Punkte zu dem Thema.
Es gibt auch viele andere sündige Begierden und das müssen wir einfach auch nebeneinander
stellen.
Sünde wird nicht dadurch besser, dass es auch andere Sünden gibt, aber du kannst dein
Empfinden, kannst du dadurch richtig einordnen.
Es gibt auch das hurerische Empfinden, Verlangen, dass ich unverheiratet eine Frau haben möchte, (00:06:02)
dass ich verheiratet mich mit einer anderen Frau beschäftige, das ist genauso Sünde,
wie das Verlangen danach als Mann mit einem Mann, als Frau mit einer Frau zusammen sein
zu wollen.
Das heißt, niemand sollte denken, wenn er Homosexuell empfindet, ich bin jetzt ein ganz
besonderes Sonderexemplar.
Nein, das ist natürlich Sünde, es ist ein sündiges Empfinden, wenn ich dabei bleibe,
aber es ist genauso ein sündiges Empfinden, ich will mir was nehmen, ich will stehlen
oder ich will als Mann irgendeine, wie ich meine, rassige Frau oder was weiß ich, begehren.
Gottes Wort ist in diesen Punkten genauso klar, 1.Korinther 6, Matthäus 5 verurteilt
das in gleicher Weise, aber eins ist klar, dieses Empfinden, was du hast, das kommt nicht
von Gott.
Das ist nicht von Gott und das musst du erkennen, dass das absolut nicht in Übereinstimmung
mit Gott ist.
Nein, es ist Gottes Zucht, die dazu führt nach Römer 1 und es ist auch der Niedergang (00:07:01)
als Folge des Sündenfalls, wo die Empfindungen, wo auch unsere seelischen Empfindungen betroffen
sind.
Es ist nicht nur, dass durch den Sündenfall körperliche Missbildungen da sind, sondern
auch seelische Beeinträchtigungen vorhanden sind und das ist eine.
Ich habe schon mal gesagt, das ist nicht von Gott.
Gott hat den Menschen anders geschaffen, Mann und Frau, auch mit den Empfindungen des Mannes
für die Frau und der Frau für den Mann.
Das heißt, das ist nicht von Gott, das ist eine Folge des Sündenfalls und als solche
müssen wir das auch eben einordnen.
Dann kommt mein Punkt 5, bei solchen Empfindungen ist es oft, dass wir sie nicht sofort konsequent
im Selbstgericht behandeln und deshalb werden solche Empfindungen dann immer stärker und
sie werden auch zu einer Persönlichkeitsbildung.
Das ist eben die Herausforderung, das ist etwas anders bei anderen Sünden, die nicht
gleich auch Persönlichkeitsmerkmale werden.
Aber es ist ja nicht von ungefähr, dass man einer Anzahl, bei weitem nicht allen, aber
einer Anzahl von Menschen ansieht, dass sie homosexuell leben und empfinden. (00:08:01)
Und das zeigt, dass es zu einer Art Persönlichkeit werden kann und wird, wenn man nicht konsequent
gegen diese Empfindungen handelt, in dem Sinn, dass man sie in das Licht des Wortes Gottes,
in das Licht Gottes stellt und Gottes Urteil darüber anwendet.
Und deshalb ist es wichtig, so früh wie möglich, wenn man solche Empfindungen hat, damit in
das Licht des Wortes Gottes zu gehen.
Und das wünsche ich dir von Herzen.
Das heißt nicht, wenn man länger schon so empfindet, vielleicht sogar viele Jahre, dass
es nicht eine Möglichkeit gibt, dass man Veränderung findet.
Die gibt es, die gibt es immer.
Gott hilft uns immer, aber es wird natürlich herausfordernder, je länger man mit diesen
Empfindungen gelebt hat und sie nicht eben konsequent in das Licht Gottes gestellt hat.
Sechstens, man kann verändern.
Das möchte ich dir sagen.
Man kann verändern.
Gott hat einen Manasse, der viele, viele Jahre im Götzendienst, der Götzendienst war damals
unbedingt auch mit Hurerei verbunden, in diesen furchtbaren Dingen gelebt hat und Gott hat
ihn verändert.
Gott hat einen Adam verändert.
Gott hat viele Menschen, die im Bösen, in sehr viel Bösem gewesen sind, hat er verändert. (00:09:02)
Und du sollst der Einzige sein, den Gott nicht verändern könnte?
Das ist absolut so.
Das Wort Gottes zeigt, dass das Wort Gottes nicht nur die neue Geburt schenkt, sondern
dass das Wort Gottes auch verändern kann das Leben von Menschen, die in solchen Sünden
mittendrin gelebt haben.
Das ist ja nicht von ungefähr, dass Paulus in 1. Korinther 6 in Vers 9 sagt: "Wisst ihr
nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden?
Irrt euch nicht! Weder Hurer, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Weichlinge, noch Knabenschänder,
noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Räuber werden das Reich
Gottes erben".
Und hier sind Weichlinge, Knabenschänder, das sind zwei Begriffe für homosexuelle Verbindungen.
"Und solches sind einige von euch gewesen, aber ihr seid abgewaschen, aber ihr seid geheiligt,
aber ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und durch den Geist
unseres Gottes".
Das heißt, einige von ihnen waren so, haben auch so gelebt, aber sie haben sich verändern
lassen.
Sie waren jetzt nicht mehr so und dadurch kannst du auch wissen für dich, dass es Veränderungsmöglichkeit (00:10:01)
gibt auch in diesem Bereich.
Das macht also Gottes Wort ausdrücklich deutlich, dass es auch in diesem Bereich Änderungspotenzial
gibt und damit auch die Fähigkeit, auch die Möglichkeit gibt, diese Empfindungen abzustellen,
abzulegen.
Denn bei den Korinther wird nicht gesagt, da hattet ihr drei Monate drin, sechs Monate
oder neun Monate, sondern einige von euch sind so gewesen, das war euer Leben und das
habt ihr geändert, das habt ihr komplett geändert und ihr sagt Gott nicht und ihr
konntet nicht mehr heiraten und ihr konntet solche Empfindungen nicht mehr neu entwickeln.
Doch, das ist möglich.
Gottes Wort macht ganz klar, glasklar, solche Veränderungen sind möglich.
Aber wir müssen auch zugeben, dass es nach Matthäus 19 Vers 12 Verschnittene gibt.
Der Herr Jesus sagt selbst: "Denn es gibt Verschnittene, die von Mutterleib so geboren sind und es
gibt Verschnittene, die von den Menschen verschnitten worden sind" und dann gibt es noch eine dritte
Klasse, wo man nicht heiratet, weil man um des Reiches Gottes willen seine Zeit nur dem
Herrn gibt.
Also es gibt von Mutterleib Verschnittene, die nicht heiraten können und das ist nicht
nur körperlich gemeint, das kann genauso seelisch, geistig, geistlich sein und es (00:11:02)
gibt von Menschen Verschnittene, auch das gibt es, die durch Menschen, das ist nicht nur
Operationen, die gab es damals vielleicht gar nicht so sehr, sondern auch durch das
Verhalten von Menschen kann man in eine Situation kommen, wo es vielleicht nicht mehr möglich
ist.
Also ich möchte dir unbedingt Hoffnung machen, aber ich möchte auch klar machen, dass Gottes
Wort auch die andere Seite darstellt.
Gottes Wort ist immer objektiv, Gottes Wort ist immer ausgewogen und zeigt auch diese
Seite, dass es möglich sein kann, dass solche Empfindungen nicht überwunden werden durch
besondere Umstände.
Jetzt kommt mein letzter Punkt siebtens, der ist allerdings auch nicht ganz kurz.
Was kannst du jetzt persönlich tun?
Da möchte ich dir sagen, erstens Gottes Sichtweise annehmen, darüber haben wir gesprochen.
Zweitens, wo immer ein solches Verlangen hochkommt, es nicht zu füttern, nicht zuzulassen, dann
eben nachzugeben und das Fleisch wirksam werden zu lassen, dir ein Video anzuschauen oder
irgendwie dem nachzugehen, an bestimmte Stellen zu gehen.
Der Apostel Petrus sagt einen interessanten Vers in 1.
Petrus 4, da heißt es in Vers 1: "Da nun Christus für uns im Fleisch gelitten hat, so wappnet (00:12:05)
auch ihr euch mit demselben Sinn, denn wer im Fleisch gelitten hat, ruht von der Sünde".
Das ist also mit Leiden verbunden, das ist eine Sache, der sündigen Begierde nicht nachzugeben,
ist tatsächlich mit Leiden verbunden, das tut seinem Fleisch natürlich weh, das möchte
das einfach ausleben und das nicht zu tun, das tut weh.
Drittens, such dir einen Freund des gleichen Geschlechts, das ist vielleicht seltsam, aber
das ist genau das Wichtige, mit dem du auf Augenhöhe, aber in nicht sexueller Gemeinschaft
lebst, wo du eben auch nicht irgendwie diese Gedanken an Sexualität hochkommen lässt,
sondern wo du einen geistlich, geistig seelischen Freund hast, mit dem du einen guten Austausch
pflegen kannst.
Das ist nicht dein Seelsorger, ausdrücklich nicht, sondern das ist ein Freund, ein Freund
mit dem du dich austauschen kannst, der sich mit dir austauscht, der dir deine Sorgen sagt,
du sagst ihm deine Sorgen, du sagst ihm seine Freude, deine Freude, er sagt dir seine Freude.
Ein guter Freund, das ist das A und O, um hier wirklich bewahrt zu bleiben. (00:13:02)
Viertens, natürlich, du kannst auch dich nach einem Seelsorger umsehen, falls du den
Eindruck hast, das ist nötig, das ist oftmals nötig als Kanal, wenn man in einer Notsituation
ist, dass man jemanden hat oder der einem auch bestimmte Tipps gibt, der ansprechbar
ist in bestimmten Situationen, das ist sicherlich eine Hilfe.
Fünftens, das Beschäftigen mit Gottes Wort ist das A und O genauso, das ist vielleicht
sogar das Wichtigste, das Beschäftigen mit Christus, wenn ich mich der Sonne aussetze,
werde ich braun.
Wenn ich mich dem Wort Gottes aussetze, dann komme ich in das Licht und da werde ich durch
das Licht geprägt.
Wenn ich mich mit Christus beschäftige, mit der Liebe des Herrn Jesus, mit der Heiligkeit
des Herrn Jesus, mit dem Lebenswandel des Herrn Jesus, dann färbt das auf mich ab.
Dazu gehört auch, dass ich mich mit der biblischen Sexualethik beschäftige, dass ich die auf
mich wirken lasse.
Und immer wenn Gott durch sein Wort auf mich wirkt, dann ist das zum Segen, dann ist das
zum Positiven.
Dann führt das dazu, dass ich nach Gottes Wort geeicht bin und auch Gottes Gedanken dann
in mich aufnehme.
Das prägt mich, das prägt dich und das führt zu Veränderungen.
Dann sechstens, wenn du irgendwie fällst, durch Videos oder so weiter, dann gib nicht (00:14:06)
auf, sondern bekenne und mach einen Neuanfang.
Du brauchst nicht aufzugeben, bitte nicht.
Es gibt immer die Möglichkeit wieder aufzustehen, der Gerechte fällt siebenmal und steht wieder
auf.
Nicht hängen dann und lass dich nicht irgendwie in eine Depression, Deprimiertheit führen,
sondern steh wieder auf.
Siebtens, bau Barrieren ein.
Das ist ganz wichtig, dass du Barrieren einbaust auf deinem Rechner und so weiter, um dich nicht
unnötig Dingen auszusetzen.
Das ist aber nicht nur jetzt technisch.
Es gibt ja Orte, wo man hingehen kann, wo man Menschen dieses Interesses treffen kann.
Bau Barrieren auf, dass du nicht dahin kommst, dahin zu fahren.
Wenn du verheiratet bist, dann vor der Heimfahrt von der Arbeit, telefoniere immer mit deiner
Frau oder so.
Also Barrieren, um sicherzustellen, dass du solche Orte, solche Gefahren, dich nicht unnötig
ihnen aussetzt.
Bau Alarmknöpfe ein, hab einen Notfallkoffer, du verstehst moralisch, für solch eine Gelegenheit. (00:15:03)
Das ist, glaube ich, wirklich ein wichtiges Vorgehen, dass man Barrieren einbaut.
Achtens, verliere nie das Bewusstsein, der Herr Jesus liebt dich, und zwar bedingungslos.
Das ist etwas Wunderbares, egal was du für Empfindungen hast, der Herr Jesus liebt dich.
Du hast ihm doch geglaubt, du hast ihm doch deine Sünden bekannt, du hast ein neues Leben,
sein Leben.
Er liebt dich.
Und dieses Bewusstsein darfst du immer und ewig bewahren.
Und dann mein letzter Punkt, lass die Vergangenheit Vergangenheit sein.
Die hilft dir im Allgemeinen nicht weiter für die Gegenwart.
Was da geschehen ist, was dich beschäftigt hat, da könnte Bitterkeit aufkommen, lass
es in der Vergangenheit.
Die führt dich nicht weiter zum Herrn.
Die führt dich nicht dazu, wenn du da rumbohrst und was weiß ich alles meinst, aufarbeiten
zu müssen.
Die führt dich nicht dazu, heute, in deinem heutigen Leben für den Herrn zu leben.
Du kannst das dem Herrn abgeben.
Du kannst sagen, da sind Dinge gewesen, die haben mir nicht gefallen, da sind in meinem
eigenen Leben Dinge gewesen, die waren verkehrt.
Ja, das habe ich dir bekannt und das übergebe ich dir, du kannst damit handeln, auch mit (00:16:01)
anderen Personen, die dich vielleicht falsch behandelt haben, damit habe ich nichts zu
tun.
Ich brauche da keine Bitterkeit, sondern ich möchte einfach mit dem Herrn leben auf der
Basis von Gottes Wort.
Das sind so ein paar seelsorgerliche Hinweise, vielleicht helfen die dir weiter, eine neue
Orientierung zu finden.
Ich wünsche dir das.
Ich wünsche dir ein glückliches Leben mit dem Herrn, an der Hand des Herrn Jesus und das
kannst du führen.
Auch wenn du in dieser Hinsicht Empfindungen heute hast oder gestern hattest, die nicht
biblisch sind.
Aber mit dem Herrn wird alles anders.
An der Hand des Herrn Jesus kannst du glücklich leben und das wünsche ich dir.