Not mit Kindern

Mancher hat gesagt: Kleine Kinder, kleine Sorgen – große Kinder, große Sorgen. Auch wenn man kein pauschales Urteil fällen kann, so wissen wir alle aus eigenem Erleben, dass Kinder sehr kompliziert sein können. Wir waren es nämlich alle mal!

Gott hat den weisen Salomo inspiriert zu schreiben: „Erziehe den Knaben seinem Weg entsprechend; er wird nicht davon weichen, auch wenn er alt ist“ (Spr 22,6). Das aber bedeutet, dass man jedes Kind unterschiedlich behandeln muss. Und trotzdem müssen wir gerecht sein.

Manchmal tanzen uns die Kinder schon auf dem Kopf herum, in einem Alter, in dem sie nicht einmal laufen können. Ihr Schreien bestimmt den Tagesrhythmus – alles richtet sich nur noch nach den Kindern. So werden Babys bereits zu Tyrannen, obwohl das gar nicht notwendig wäre.

Es gibt vermutlich unzählige Erziehungsberater. Aber je mehr man von ihnen liest, um so unsicherer wird man. Daher ist es gut, wenn man jemanden hat, der einem einen persönlichen Ratschlag erteilen kann. Das gibt, zusammen mit Gottes Wort, dann eine gewisse innere Ruhe und Sicherheit.

Früher oder später entwickelt sich der eigene Kopf der Kleinen – na ja, er ist von Anfang an da, aber dieser Eigenwille wird dann hör-, fass- und sichtbar. Wie damit umgehen, ohne das Kind zu zerstören?

Später kommt die Pubertät – und die Kinder, die vorher noch so folgsam und gehorsam waren, hören auf einmal überhaupt nicht mehr auf das, was ihnen gesagt wird. Haben sie ihre Eltern nicht mehr lieb? Haben wir auf einmal alles falsch gemacht?

Manche „Kinder“ – gemeint sind junge Erwachsene – entscheiden sich dann auch glaubensmäßig für einen komplett eigenen Weg. Sie wollen nicht mehr in die christlichen Zusammenkommen mitgehen, manche geben den früher einmal bekannten Glauben ganz auf. Was jetzt? Soll man sie jetzt ständig ermahnen? Wie geht man am besten mit ihnen um?

Und was ist, wenn sie jemanden heiraten wollen, von dem man nun überhaupt nicht glaubt, dass er/sie der/die Richtige ist? Es müssen nicht immer „nur“ Standes- und Kulturunterschiede sein. Manchmal ist es ein Ungläubiger, oder jemand, der einen anderen „kirchlichen“ Weg geht. Wie reagieren?

Jeder Fall ist anders – da ist es gut, wenn man eine Hilfestellung bekommt, die ganz „persönlich“ ist. Gerne versuchen wir, dazu einen Kontakt herzustellen.